Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.15480/882.1223
DC FieldValueLanguage
dc.contributor.authorHerstatt, Cornelius-
dc.contributor.authorTiwari, Rajnish-
dc.date.accessioned2015-03-13T07:45:55Z-
dc.date.available2015-03-13T07:45:55Z-
dc.date.issued2015-03de_DE
dc.identifier.urihttp://tubdok.tub.tuhh.de/handle/11420/1225-
dc.description.abstractNeben der anscheinend hohen, praktischen Relevanz wird zur Zeit die Frage diskutiert, ob frugale Innovation ein eigenständiges, betriebswirtschaftliches Innovations-Konzept rechtfertigt, welches sich markant von anderen, bekannten Ansätzen bzw. einer generellen „Low cost“-Strategie eines Unternehmens unterscheiden lässt. Frugale Innovationen sind per se nicht „neu“, denkt man bspw. an der bereits seit Jahrzehnten anhaltenden Erfolg der schwedischen Möbelhauskette IKEA. Frugale Innovationsarbeit greift auch auf zahlreiche, bekannte Instrumente (z.B. Wertanalyse, Zielkostenanalyse, etc.) zurück. Neu ist allerdings die Vehemenz, mit der heute über frugale Innovation im Zusammenhang mit sehr unterschiedlichen Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowohl im Kontext der entwickelten Welt wie auch Entwicklungsländern im Sinne einer generellen Innovationsstrategie gesprochen wird. Dies lässt sich auf Veränderungen zurückführen, die einerseits mit dem Wachstum in Ländern wie Indien oder China und andererseits mit demographischen sowie einkommensbezogenen Entwicklungen in den USA oder Europa zusammenhängen und in beiden "Welten" Nachfrage an Produkten und Dienstleistungen auslösen, die „good enough“ und „affordable“ sind. Diese Veränderungen stellen Unternehmen zumindest in der entwickelten Welt vor große Herausforderungen, insbesondere wenn diese sich in ihrer bisherigen Strategie ausschließlich auf Premium-Segmente fokussiert haben und keine (technischen) Lösungen für mittlere oder untere („Bottom-of-the pyramid“) Marktsegmente anbieten können. Hinzukommen Werteveränderungen in der Gesellschaft, die dazu führen, dass Kunden Produkte mit weniger bzw. pointierter Funktionalität suchen, die lange halten, zeitlos im Design sind und im Sinne von „Circular Economy“ keine Probleme für Mensch und Umwelt auslösen.de
dc.language.isodede_DE
dc.relation.ispartofseriesWorking paper // Technologie- und Innovationsmanagement, Technische Universität Hamburg-Harburg = Arbeitspapier;88de_DE
dc.rightsinfo:eu-repo/semantics/openAccess-
dc.subjectFrugale Innovation , Schwellenländer , Innovationsmanagement , Reverse Innovation , Jugaad , Innovative Analogiende_DE
dc.subject.ddc330: Wirtschaftde_DE
dc.titleFrugale Innovation: Wissenschaftliche Einordnung eines neuen Innovationsbegriffsde_DE
dc.typeWorking Paperde_DE
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:830-88212364-
dc.identifier.doi10.15480/882.1223-
dc.type.diniworkingPaper-
dc.subject.ddccode330-
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:830-88212364de_DE
tuhh.gvk.ppn819720984-
tuhh.oai.showtrue-
dc.identifier.hdl11420/1225-
tuhh.abstract.germanNeben der anscheinend hohen, praktischen Relevanz wird zur Zeit die Frage diskutiert, ob frugale Innovation ein eigenständiges, betriebswirtschaftliches Innovations-Konzept rechtfertigt, welches sich markant von anderen, bekannten Ansätzen bzw. einer generellen „Low cost“-Strategie eines Unternehmens unterscheiden lässt. Frugale Innovationen sind per se nicht „neu“, denkt man bspw. an der bereits seit Jahrzehnten anhaltenden Erfolg der schwedischen Möbelhauskette IKEA. Frugale Innovationsarbeit greift auch auf zahlreiche, bekannte Instrumente (z.B. Wertanalyse, Zielkostenanalyse, etc.) zurück. Neu ist allerdings die Vehemenz, mit der heute über frugale Innovation im Zusammenhang mit sehr unterschiedlichen Produkt- und Dienstleistungsinnovationen sowohl im Kontext der entwickelten Welt wie auch Entwicklungsländern im Sinne einer generellen Innovationsstrategie gesprochen wird. Dies lässt sich auf Veränderungen zurückführen, die einerseits mit dem Wachstum in Ländern wie Indien oder China und andererseits mit demographischen sowie einkommensbezogenen Entwicklungen in den USA oder Europa zusammenhängen und in beiden "Welten" Nachfrage an Produkten und Dienstleistungen auslösen, die „good enough“ und „affordable“ sind. Diese Veränderungen stellen Unternehmen zumindest in der entwickelten Welt vor große Herausforderungen, insbesondere wenn diese sich in ihrer bisherigen Strategie ausschließlich auf Premium-Segmente fokussiert haben und keine (technischen) Lösungen für mittlere oder untere („Bottom-of-the pyramid“) Marktsegmente anbieten können. Hinzukommen Werteveränderungen in der Gesellschaft, die dazu führen, dass Kunden Produkte mit weniger bzw. pointierter Funktionalität suchen, die lange halten, zeitlos im Design sind und im Sinne von „Circular Economy“ keine Probleme für Mensch und Umwelt auslösen.de_DE
tuhh.publication.instituteTechnologie- und Innovationsmanagement W-7de_DE
tuhh.identifier.doi10.15480/882.1223-
tuhh.type.opusResearchPaperde
tuhh.institute.germanTechnologie- und Innovationsmanagement W-7de
tuhh.institute.englishTechnologie- und Innovationsmanagement W-7de_DE
tuhh.gvk.hasppntrue-
tuhh.series.nameWorking paper // Technologie- und Innovationsmanagement, Technische Universität Hamburg-Harburg = Arbeitspapier-
dc.type.driverworkingPaper-
dc.identifier.oclc930768988-
dc.type.casraiWorking Paperen
tuhh.relation.ispartofseriesWorking paper // Technologie- und Innovationsmanagement, Technische Universität Hamburg-Harburg = Arbeitspapier-
tuhh.relation.ispartofseriesnumber88de
item.fulltextWith Fulltext-
item.creatorOrcidHerstatt, Cornelius-
item.creatorOrcidTiwari, Rajnish-
item.creatorGNDHerstatt, Cornelius-
item.creatorGNDTiwari, Rajnish-
item.grantfulltextopen-
item.tuhhseriesidWorking paper // Technologie- und Innovationsmanagement, Technische Universität Hamburg-Harburg = Arbeitspapier-
crisitem.author.deptTechnologie- und Innovationsmanagement W-7-
crisitem.author.deptTechnologie- und Innovationsmanagement W-7-
crisitem.author.orcid0000-0002-7510-4010-
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