2023-06-252023-06-25https://tore.tuhh.de/handle/11420/16765In Stromnetzen ist die erzeugte und abgenommene Leistung zu jedem Zeitpunkt gleich. Traditionell werden dazu Kraftwerke so geregelt, dass sie exakt die von den Kunden abgenommene Leistung produzieren. Zukünftig wird aber mehr und mehr Strom durch Wind- und Solarfarmen erzeugt. Das geschieht abhängig vom Wetter, nicht nach dem Bedarf der Kunden. Damit ergibt sich die Frage, wie weiterhin Produktion und Abnahme in der Balance gehalten werden können. Demand-Response-Verfahren tragen zur Lösung dieses Problems bei, indem sie die abgenommene Leistung von Kunden an die verfügbare Leistung anpassen. Ein Ansatz ist, dass Stromanbieter unterschiedliche Endkundenpreise für Zeiträume des nächsten Tages festlegen und ankündigen (Day-Ahead-Real-Time-Pricing, DA-RTP) und Kunden Ihren Verbrauch verschieben können um Geld zu sparen. Das Projekt untersucht, wie Elektroboiler in Haushalten (DEWHs) für Demand-Response verwendet werden können. Es wird angenommen, dass Boiler mit dynamischen Preisen gesteuert werden, die dem DA-RTP-Paradigma folgen, um die Privatsphäre der Bewohner in den Haushalten zu schützen. Dazu werden Modelle für Boiler und deren Nutzung entwickelt. Diese werden für Optimierungen und Heuristiken verwendet, die Endkundenpreise berechnen. Die so entstehenden Lastprofile für viele Boiler werden auf Vorhersagbarkeit und Genauigkeit im Vergleich zu Zielfahrplänen untersucht.Demand Response mit Elektroboilern in Haushalten