PaxToken - Müheloses Reisen und smarte Sicherheit mittels eines digitalen Prozessschlüssels - Teilvorhaben: Digital unterstützte Tür-zu-Tür Reiseprozesse


Project Acronym
PaxToken
 
Project Title
PaxToken - Müheloses Reisen und smarte Sicherheit mittels eines digitalen Prozessschlüssels - Teilvorhaben: Digital unterstützte Tür-zu-Tür Reiseprozesse
 
Funding Code
20K1703A
 
 
Principal Investigator
 
Co-Worker
 
Status
Laufend
 
Duration
01-01-2018
-
31-05-2021
 
 
Contractor Organization(s)
 
PaxToken Logo.png picture
 
Abstract
Gesamtziel des Vorhabens ist die beispielhafte Implementierung eines digital unterstützten Reiseprozesses mit verbesserter Sicherheit und höherer Passagierfreundlichkeit in das Lufttransportsystem. Dieses ist durch ein weiteres Wachstum bei den Passagierzahlen und gleichzeitig durch sehr begrenzte Möglichkeiten bei der räumlichen Ausdehnung der Systeminfrastruktur gekennzeichnet. Die Forderung des Advisory Council for Aviation Research and Innovation in Europe (ACARE) im Flightpath 2050, dass in Europa künftig 90% aller Reisenden innerhalb von vier Stunden von Tür zu Tür reisen können [1], soll mit dieser Implementierung unterstützt werden.

Ziel des Teilvorhabens der TUHH ist die Integration eines so genannten „PaxToken“ als elektronische Identität in den Tür-zu-Tür Reiseprozess für den Passagier. Die Nutzung eines Token als Prozessschlüssel für ein vereinfachtes und sicheres Reisen wird von der IATA intensiv gefordert) [2]. Die Einführung und Nutzung digitaler Identitäten (eID) [3] wird im Zeitalter der digitalen Transformation in Europa zur Erhöhung der Sicherheit intensiv vorangebracht und harmonisiert. Insbesondere das Lufttransportsystem kann von den technologischen Ausprägungen profitieren, weil damit Effizienzsteigerungen und schließlich auch automatisierte Sicherheitskontrollen möglich werden. Die Nutzerakzeptanz wird durch neue Selbstbedienungsfunktionen und durch elektronische Services erreicht, so dass mit der Technologie in Europa ein passagierfreundliches, selbstbestimmtes und zugleich sicheres Reisen ermöglicht wird. Das im Vorhaben von der TUHH verfolgte Ziel stellt eine Prozess- und Serviceinnovation dar, welche der Herausforderung der wachsenden Passagierzahlen und den steigenden Sicherheitsanforderungen im Lufttransport begegnet.

Das Institut für Flugzeug-Kabinensysteme trägt zu diesem Ziel mit Methoden und Werkzeugen des Systems Engineering und des Systems Security Engineering für eine durchgängige Spezifikation für effiziente cyber-physische Prozesse im Lufttransportsystem bei. In der Luftfahrtindustrie besteht derzeit ein hoher Bedarf an einer Methodik zum Entwurf komplexer Systeme für digitale Passagierservices und für flexible kundenorientierte Wertschöpfungsnetzwerke. Systems- und Service-Engineering ist hierbei ein erfolgversprechender Weg, sofern dieses konsequent zum Einsatz kommt, ausgebaut und erprobt wird.

[1] ACARE, ACARE Mobility Challenge, Royal Aeronautical Society, 23.02.2016: https://www.aerosociety.com/Assets/Docs/Events/Conferences/2016/796/Mobility_Challenge_Christoph%20Schneider.pdf (abgerufen am 31.05.2017)
[2] IATA, Passenger Facilitation, Passenger's identity management to reduce repetitive identity checks and create a seamless flow through the reuse of a single token, http://www.iata.org/whatwedo/passenger/Pages/passenger-facilitation.aspx (abgerufen am 31.05.2017)
[3] eID-Funktion: http://www.die-eid-funktion.de/ (abgerufen am 31.05.2017)