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  4. Resource-efficient use of single-use surgical textiles
 
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Resource-efficient use of single-use surgical textiles

Citation Link: https://doi.org/10.15480/882.15981
Publikationstyp
Journal Article
Date Issued
2025-09-30
Sprache
German
Author(s)
Göldner, Moritz  orcid-logo
Data-Driven Innovation W-EXK2  
TORE-DOI
10.15480/882.15981
TORE-URI
https://hdl.handle.net/11420/57964
Journal
Die Urologie  
Volume
64
Issue
11
Start Page
1156
End Page
1163
Citation
Die Urologie 64 (11): 1156-1163 (2025)
Publisher DOI
10.1007/s00120-025-02692-5
Scopus ID
2-s2.0-105018234359
Publisher
Springer Science and Business Media LLC
Operationssäle gehören zu den ressourcenintensivsten Bereichen des Krankenhauses und verursachen erhebliche Mengen an Abfall und CO2-Emissionen. Einweg-OP-Textilien tragen hierbei wesentlich zum ökologischen Fußabdruck chirurgischer Eingriffe bei. Die Urologie leistet als operativ geprägte Disziplin einen bedeutenden Beitrag zum OP-Aufkommen. Ziel dieser Studie war es, den Beitrag von OP-Textilien zum Ressourcenverbrauch zu quantifizieren und zu analysieren, in welchem Umfang durch eine standardisierte Nutzung ökologische und ökonomische Einsparpotenziale realisiert werden können. Grundlage bildeten Verbrauchs- und Leistungsdaten (OPS-Ziffern, Operationen- und Prozedurenschlüssel) von 25 Krankenhäusern (in 4 Versorgungsstufen) einer deutschlandweit tätigen Klinikkette in privater Trägerschaft. Der tatsächliche Verbrauch aus dem Jahr 2022 wurde einem Soll-Szenario mit vordefinierten OP-Standards gegenübergestellt. Für jeden Standard wurden CO2-Emissionen mittels „life cycle assessment“ berechnet und den jeweiligen Operationen zugeordnet. Im Jahr 2022 wurden in den 25 untersuchten Kliniken 213.048 Operationen durchgeführt. Dabei wurden insgesamt 352,7 t Einweg-OP-Textilien verbraucht, was 1997 t CO2-Äquivalenten entspricht. Rohmaterialien verursachten dabei den größten Anteil der Emissionen, während Transporte nur einen geringen Beitrag leisteten. Durch die konsequente Standardisierung könnte der CO2-Ausstoß um bis zu 8 % reduziert werden. Besonders hohe Einsparpotenziale wurden in orthopädischen (bis zu 23,4 %) und kardiologischen Kliniken (bis zu 20,6 %) identifiziert. Die Ergebnisse zeigen, dass ein Teil des Ressourcenverbrauchs im OP vermeidbar ist. Standardisierte Nutzung von Einweg-OP-Textilien bietet sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile.
Subjects
Life cycle assessment
Raw materials
Resource consumption
Standardization
Sustainability
DDC Class
610: Medicine, Health
Lizenz
https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0/
Publication version
publishedVersion
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Name

s00120-025-02692-5.pdf

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