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  4. Verfahren der Fertigungssteuerung: Grundlagen, Beschreibung, Konfiguration
 
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Verfahren der Fertigungssteuerung: Grundlagen, Beschreibung, Konfiguration

Publikationstyp
Book
Date Issued
2008
Sprache
German
Author(s)
Lödding, Hermann  
Produktionsmanagement und -technik M-18  
TORE-URI
https://hdl.handle.net/11420/60412
Citation
Springer 978-3-540-76860-9 2., erw. Aufl.: (2008)
Publisher
Springer
ISBN
978-3-540-76859-3
978-3-540-76860-9
Das Gebiet der Fertigungssteuerung verzeichnet eine wechselvolle Geschichte. Sie begann Mitte der 1960er Jahre, als die Planung und Steuerung der immer größeren Fabriken mit tausenden von Aufträgen und zigtausend Arbeitsgängen die Erf- rung und Vorstellungskraft der Meister und Betriebsleiter überforderte. Berühmte Regeln wurden als Ausweg gesehen, um mit dem immerwährenden Zielkonflikt zwischen hoher Auslastung und pünktlicher Lieferung fertig zu werden. Sie lau- ten etwa: „Man muß in eine Werkstatt nur ordentlich viele Aufträge geben, dann ist sie auch produktiv“. Oder: „Rüstzeiten sind möglichst zu vermeiden, fasse also gleiche Aufträge zusammen“. Oder: „Die Abfertigungsregel Kürzeste Operatio- zeit (KOZ) bewirkt kurze Durchlaufzeiten der Aufträge“. Allen diesen und an- ren Regeln ist gemeinsam, dass sie tatsächlich ein einzelnes Ziel durchaus unt- stützen, aber den eigentlichen Zielkonflikt nicht lösen können. Große Hoffnungen weckten in diesem Zusammenhang Warteschlangenmod- le, die bereits erfolgreich in Warenverteilsystemen und Telefonnetzen eingesetzt wurden. Trotz großer Anstrengungen in Wissenschaft und Industrie konnte sich deren Anwendung in der Stückgüterproduktion nach dem Werkstättenprinzip aber nicht durchsetzen. Eingehende Untersuchungen zeigten, dass die mathematischen Voraussetzungen dieser Modelle in der Praxis nicht vorlagen. Die wachsende Rechnerkapazität und die Verfügbarkeit grafischer Bildschirme läutete Anfang der 1980er Jahre eine neue Ära der Fertigungssteuerung ein. Der so genannte elektronische Leitstand versprach endlich eine zuverlässige Planung und Abfertigung der Aufträge durch eine minuziöse Einplanung und Verfolgung jedes einzelnen Arbeitsganges auf jeder Maschine. Aber auch diese Hoffnungenwurden enttäuscht, weil das zugrunde liegende deterministische Modell falsch und der Aufwand für die Planung und Systempflege zu groß war.
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