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DC FieldValueLanguage
dc.contributor.authorDick, Michael-
dc.date.accessioned2006-03-10T11:39:42Zde_DE
dc.date.available2006-03-10T11:39:42Zde_DE
dc.date.issued2001-
dc.identifier.urihttp://tubdok.tub.tuhh.de/handle/11420/197-
dc.description.abstractMit dem Blick auf die Situation des Fahrens sollen neue Perspektiven auf ein vielfältig diskutiertes Phänomen erschlossen werden. Der Gegenstand des Fahrens in verschiedenen psychologischen Subdisziplinen wird zu Beginn der Arbeit nachgezeichnet... Zentrale psychologische Merkmale wie der horizontale Blick, die leibliche Einheit mit dem Fahrzeug, die eigene Steuertätigkeit oder die motorisierte Übersetzung körpereigener in Fortbewegung lassen es als sinnvoll erscheinen, das Auto- und Motorradfahren zusammenzufassen und von anderen Fortbewegungsarten, etwa dem öffentlichen Transport oder dem Fahrradfahren und Gehen abzugrenzen. Das Motorbootfahren weist phänomenologisch interessante Ähnlichkeiten zum Auto- und Motorradfahren auf, wird aber nicht berücksichtigt, da es für die Mobilitätsproblematik vergleichsweise marginal ist. Gleiches gilt für das Skifahren und das Segeln, die zwar nicht motorisiert sind, sich aber andere physikalische Kräfte zur Beschleunigung zu eigen machen. Für diese vorgeschlagene Kategorisierung gibt es bisher lediglich einen technokratischen Begriff: MIV (Motorisierter Individualverkehr). In dieser Arbeit verwende ich den Begriff Fahren für die Nutzung selbstgesteuerter Fahrzeuge und betrachte nur die motorisierten darunter. Ich wähle einen theoretischen und einen empirischen Zugang zum Phänomen des Fahrens. In der Chronologie des Forschungsprozesses stand die Empirie am Anfang, so wie es einem entdeckenden Forschungsdesign entspricht. Die theoretische Arbeit erfolgte im Anschluss an die Empirie, vor allem auch, weil sich das Thema „Mobilität“ aus der Erforschung der „subjektiven Welt des Fahrens“ heraus zu einem Schwerpunkt unserer Arbeitsgruppe entwickelte. Ging es zunächst darum, den Reiz des Fahrerlebnisses empirisch zu entfalten und dessen positive Valenz aus der Tätigkeit selbst heraus zu begründen, erweiterte sich die Fragestellung anschließend zu einem anwendungsbezogenen interdisziplinären Projekt mit Verkehrswissenschaftlern und Stadtplanern. Dabei zeigte sich, dass gerade der Anwendungsbezug und die Vermittlung psychologischen Denkens über Fachgrenzen hinaus die Explikation grundsätzlicher Orientierungen erfordert. Es reicht eben nicht aus, beispielsweise experimentelle Befunde über Verkehrsmittelwahl zu referieren, der gemeinsame gestalterische Impuls erfordert eine Verständigung darüber, als was Verkehrsmittelwahl verstanden werden soll. Dabei wird interdisziplinär weitgehend vorausgesetzt, dass sie als Teil einer subjektiven Motivstruktur in alltägliche Handlungs- und Tätigkeitsvollzüge eingebettet ist.de
dc.language.isodede_DE
dc.rightsinfo:eu-repo/semantics/openAccess-
dc.subjectFahrende_DE
dc.subject.ddc150: Psychologiede_DE
dc.subject.ddc380: Handel, Kommunikation, Verkehrde_DE
dc.titleDie Situation des Fahrens : Phänomenologische und ökologische Perspektiven der Psychologiede_DE
dc.typeWorking Paperde_DE
dc.date.updated2006-03-10T11:39:45Zde_DE
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:830-opus-2603de_DE
dc.identifier.doi10.15480/882.195-
dc.type.diniworkingPaper-
dc.subject.bcl55.89:Verkehrswesen, Transportwesen: Sonstigesde
dc.subject.bcl77.93:Angewandte Psychologiede
dc.subject.gndFahrerverhaltende
dc.subject.gndVerkehrsverhaltende
dc.subject.gndVerkehrspsychologiede
dc.subject.gndMobilitätde
dc.subject.gndFortbewegungde
dc.subject.bclcode55.89-
dc.subject.bclcode77.93-
dc.subject.ddccode150-
dc.subject.ddccode380-
dcterms.DCMITypeTextde_DE
tuhh.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:830-opus-2603de_DE
tuhh.publikation.typworkingPaperde_DE
tuhh.opus.id260de_DE
tuhh.oai.showtruede_DE
dc.identifier.hdl11420/197-
tuhh.abstract.germanMit dem Blick auf die Situation des Fahrens sollen neue Perspektiven auf ein vielfältig diskutiertes Phänomen erschlossen werden. Der Gegenstand des Fahrens in verschiedenen psychologischen Subdisziplinen wird zu Beginn der Arbeit nachgezeichnet... Zentrale psychologische Merkmale wie der horizontale Blick, die leibliche Einheit mit dem Fahrzeug, die eigene Steuertätigkeit oder die motorisierte Übersetzung körpereigener in Fortbewegung lassen es als sinnvoll erscheinen, das Auto- und Motorradfahren zusammenzufassen und von anderen Fortbewegungsarten, etwa dem öffentlichen Transport oder dem Fahrradfahren und Gehen abzugrenzen. Das Motorbootfahren weist phänomenologisch interessante Ähnlichkeiten zum Auto- und Motorradfahren auf, wird aber nicht berücksichtigt, da es für die Mobilitätsproblematik vergleichsweise marginal ist. Gleiches gilt für das Skifahren und das Segeln, die zwar nicht motorisiert sind, sich aber andere physikalische Kräfte zur Beschleunigung zu eigen machen. Für diese vorgeschlagene Kategorisierung gibt es bisher lediglich einen technokratischen Begriff: MIV (Motorisierter Individualverkehr). In dieser Arbeit verwende ich den Begriff Fahren für die Nutzung selbstgesteuerter Fahrzeuge und betrachte nur die motorisierten darunter. Ich wähle einen theoretischen und einen empirischen Zugang zum Phänomen des Fahrens. In der Chronologie des Forschungsprozesses stand die Empirie am Anfang, so wie es einem entdeckenden Forschungsdesign entspricht. Die theoretische Arbeit erfolgte im Anschluss an die Empirie, vor allem auch, weil sich das Thema „Mobilität“ aus der Erforschung der „subjektiven Welt des Fahrens“ heraus zu einem Schwerpunkt unserer Arbeitsgruppe entwickelte. Ging es zunächst darum, den Reiz des Fahrerlebnisses empirisch zu entfalten und dessen positive Valenz aus der Tätigkeit selbst heraus zu begründen, erweiterte sich die Fragestellung anschließend zu einem anwendungsbezogenen interdisziplinären Projekt mit Verkehrswissenschaftlern und Stadtplanern. Dabei zeigte sich, dass gerade der Anwendungsbezug und die Vermittlung psychologischen Denkens über Fachgrenzen hinaus die Explikation grundsätzlicher Orientierungen erfordert. Es reicht eben nicht aus, beispielsweise experimentelle Befunde über Verkehrsmittelwahl zu referieren, der gemeinsame gestalterische Impuls erfordert eine Verständigung darüber, als was Verkehrsmittelwahl verstanden werden soll. Dabei wird interdisziplinär weitgehend vorausgesetzt, dass sie als Teil einer subjektiven Motivstruktur in alltägliche Handlungs- und Tätigkeitsvollzüge eingebettet ist.de_DE
tuhh.publication.instituteArbeitswissenschaft M-2de_DE
tuhh.identifier.doi10.15480/882.195-
tuhh.type.opusResearchPaperde
tuhh.institute.germanArbeitswissenschaft M-2de
tuhh.institute.englishErgonomics M-2en
tuhh.institute.id7de_DE
tuhh.type.id17de_DE
tuhh.gvk.hasppnfalse-
dc.type.driverworkingPaper-
dc.identifier.oclc930767923-
dc.type.casraiWorking Paperen
tuhh.relation.ispartofseriesHarburger Beiträge zur Psychologie und Soziologie der Arbeit / Sonderbandde_DE
tuhh.relation.ispartofseriesnumberSonderband 3de_DE
item.fulltextWith Fulltext-
item.creatorOrcidDick, Michael-
item.creatorGNDDick, Michael-
item.grantfulltextopen-
item.tuhhseriesidHarburger Beiträge zur Psychologie und Soziologie der Arbeit / Sonderband-
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