Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.15480/882.1104
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Title: Kombinatorik als Element wissenschaftlichen Arbeitens bei Wilhelm Ostwald
Other Titles: Combinatorics as an element of Wilhelm Ostwald's scholarly work
Language: German
Authors: Hapke, Thomas  
Keywords: Informationsgeschichte;Ostwald, Wilhelm;combinatorics;information;research methods;information history
Issue Date: 2011
Source: Preprint aus: An den Grenzen der Wissenschaft. Die "Annalen der Naturphilosophie" und das natur- und kulturphilosophische Programm ihrer Herausgeber Wilhelm Ostwald und Rudolf Goldscheid / hrsg. von Pirmin Stekeler-Weithofer, … Leipzig: Hirzel, 2011. S. 212-248.
Abstract (german): Dieser Beitrag soll die Bedeutung der Kombinatorik in der wissenschaftlichen Arbeit Wilhelm Ostwalds hervorheben. Ostwalds wissenschaftliche Vorgehensweise und viele seiner Aktivitäten können als eine Anwendung der Kombinatorik auf die verschiedensten Stufen seiner Pyramide der Wissenschaften angesehen werden. Dabei wird der Begriff der Kombinatorik allerdings oft nicht im mathematischen Sinn, sondern metaphorisch gebraucht. Ostwald wendete seine kombinatorische Methode auf die verschiedensten Themen in unterschiedlichsten Fachgebieten an, in der Chemie, in der Wissenschaftsphilosophie, im Erziehungswesen, bei der Organisation des wissenschaftlichen Arbeitens sowie in seiner Theorie der Farben und Formen. Kombinatorik ist einerseits eine Form der Darstellung und damit Vermittlung von Wissen, andererseits eine Methode, um neue Zusammenhänge zu erkunden. Kreativität umfasste für Ostwald nicht nur "schaffende Phantasie" sondern auch "Kombinatorik", d. h. dass für ihn Einfälle und neue Entdeckungen oft nur "eine neuartige Zusammenstellung vorhandener Bestandteile" darstellen. Die Kombinatorik ermöglichte es ihm so, wissenschaftliche Fachgrenzen zu überschreiten.
Abstract (english): The combinatorial thinking of the chemist and Nobel laureate Wilhelm Ostwald grew out of his activities in chemistry and was further developed in his philosophy of nature. Ostwald used combinatorics in further areas like education, the organisation of scholarly work as well as his theory of colors and forms.
URI: http://tubdok.tub.tuhh.de/handle/11420/1106
DOI: 10.15480/882.1104
Institute: Universitätsbibliothek TUB 
Type: InBuch (Kapitel / Teil einer Monographie)
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