Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.15480/882.3498
DC FieldValueLanguage
dc.contributor.authorBöckler, Liss-
dc.contributor.authorGrote, Matthias-
dc.contributor.authorWolf, Julia-
dc.date.accessioned2021-05-04T05:07:23Z-
dc.date.available2021-05-04T05:07:23Z-
dc.date.issued2021-
dc.identifier.citationECTL working paper 53: (2021)de_DE
dc.identifier.issn1616-0916de_DE
dc.identifier.urihttp://hdl.handle.net/11420/9397-
dc.description.abstractBeim Projekt TaBuLa wurden die Akzeptanz und die Einsatzmöglichkeiten automatisierter Busse im ÖPNV unter realen Bedingungen mit Fahrgästen und im Mischverkehr mit anderen Verkehrsteilnehmenden untersucht. Dazu wurden automatisierte Kleinbusse in der technisch höchst anspruchsvollen Testumgebung der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Lauenburg/Elbe betrieben. Für die Umsetzung sind sowohl rechtliche Vorschriften einschlägig, die für Kraftfahrzeuge im Allgemeinen gelten, als auch speziell für automatisierte Fahrzeuge festgelegte Vorschriften. Eine Besonderheit ergibt sich aus den erforderlichen Genehmigungsprozessen, denn für automatisierte Shuttle-Busse kommt derzeit eine Allgemeine Betriebserlaubnis wie bei serienmäßig homologierten Fahrzeugen nicht in Frage. Die Fahrzeuggenehmigung wird als Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge nach § 21 StVZO i. V. m. einer Ausnahmegenehmigung nach § 70 StVZO erteilt. Aufgrund des Fehlens einer standardisierten Verwaltungspraxis besteht ein Interesse an der Darstellung der erforderlichen Schritte für die bereits umgesetzten Anwendungsfälle. In dem vorliegenden Working Paper werden die Schritte im Zulassungsverfahren für das Fahrzeug im Projekt TaBuLa beschrieben: Technisches Gutachten, Einzelbetriebserlaubnis/Ausnahmegenehmigung und Zulassungserteilung. Außerdem wird auf das Fahrerlaubnisrecht, die Genehmigungen nach PBefG und BOKraft, Prozesse rund um infrastrukturelle Maßnahmen sowie den Einbezug von BürgerInnen und anderen AkteurInnen eingegangen. Es handelt sich um einen Erfahrungsbericht aus der Verfahrenslage in den Jahren 2019/2020, der einen Einzelfall beschreibt. Da es im Projektzeitraum zu keinerlei Sach- oder Personenschäden mit Dritten gekommen ist, kann geschlussfolgert werden, dass die Genehmigungsverfahren und -auflagen zu einem sicheren automatisierten Fahrgastbetrieb beigetragen haben. Diese Dokumentation verfolgt das Ziel, als Lessons Learned für ähnliche Vorhaben zu dienen und zur Diskussion der Prozesse und Anforderungen anzuregen. Eine zentrale Erkenntnis besteht darin, dass die konstruktive Mitwirkung der öffentlichen Verwaltung sowie das Engagement aller Projektbeteiligten stark für den Erfolg des Projektes ausschlaggebend sind. Es hat sich zudem ein dringender Regelungsbedarf beim Straßenverkehrsrecht, Zulassungsrecht, Personenbeförderungsrecht und bei Versicherungen gezeigt. Unabdingbar ist die Schaffung standardisierter Verfahren bei der Zulassung von automatisierten Fahrzeugen und die Weiterentwicklung der Technologie. Aufgrund der Rechtslage und der technologischen Reife der Fahrzeugsysteme sind die Möglichkeiten, einen regulären Linienbetrieb mit automatisierten Shuttle­­-Fahrzeugen durchzuführen, aktuell noch sehr beschränkt.de
dc.description.abstractIn the TaBuLa project, the acceptance, and possible uses of automated buses in local public transport systems were examined under real conditions with passengers and in mixed traffic with other road users. For this purpose, automated shuttle busses were operated in the technically highly demanding test environment in the town of Lauenburg/Elbe in the German Federate State of Schleswig-Holstein. For the implementation of this kind of vehicles, both legal regulations that apply to vehicles in general and regulations specifically defined for automated vehicles are relevant. A special need for action arises from the required licensing processes because a Vehicle Type Approval, as standard homologated vehicles get, is currently out of the question for automated shuttle buses. An individual vehicle approval according to § 21 StVZO in connection with a special permit according to § 70 StVZO is needed. Due to the lack of standardized administrative practice, there is an interest in presenting the necessary steps for individual use cases that have already been implemented. In this working paper, the steps in the approval process for the vehicle implemented during in the TaBuLa project are described: technical report, individual approval, and licensing. In addition, the driving license law, the permits according to PBefG and BOKraft, processes around infrastructural measures as well as the involvement of citizens and other stakeholders are described. This report is based on the experiences of the TaBuLa project made in the years of 2019 and 2020. Since there was no damage to third parties or property happening during the project period, it can be concluded that the approval procedures and requirements have contributed to a safe automated passenger operation. The aim of this documentation is to serve as lessons learned for similar projects and to encourage the discussion of the current processes and requirements. A central finding is that the constructive participation of the public administration as well as the commitment of all project participants are crucial for the success of the project. An urgent need for changes or regulation regarding road traffic law, licensing law, passenger transport law and insurance was identified. The creation of standardized procedures for the approval of automated vehicles and the further development of the technology are essential. Due to the current state of the legal situation and the technological maturity of automated vehicle systems, the options for regular bus services are still very limited.en
dc.description.sponsorshipBundesministerium für Verkehr und digitale Infrastrukturde_DE
dc.language.isodede_DE
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/de_DE
dc.subject.ddc330: Wirtschaftde_DE
dc.subject.ddc380: Handel, Kommunikation, Verkehrde_DE
dc.titleGenehmigungsprozesse beim Einsatz von automatisierten Shuttle-Bussen im ÖPNV am Beispiel des Projektes TaBuLa in Lauenburg/Elbede_DE
dc.typeResearch Paperde_DE
dc.identifier.doi10.15480/882.3498-
dc.type.diniworkingPaper-
dcterms.DCMITypeText-
tuhh.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:830-882.0133362-
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tuhh.abstract.germanBeim Projekt TaBuLa wurden die Akzeptanz und die Einsatzmöglichkeiten automatisierter Busse im ÖPNV unter realen Bedingungen mit Fahrgästen und im Mischverkehr mit anderen Verkehrsteilnehmenden untersucht. Dazu wurden automatisierte Kleinbusse in der technisch höchst anspruchsvollen Testumgebung der schleswig-holsteinischen Kleinstadt Lauenburg/Elbe betrieben. Für die Umsetzung sind sowohl rechtliche Vorschriften einschlägig, die für Kraftfahrzeuge im Allgemeinen gelten, als auch speziell für automatisierte Fahrzeuge festgelegte Vorschriften. Eine Besonderheit ergibt sich aus den erforderlichen Genehmigungsprozessen, denn für automatisierte Shuttle-Busse kommt derzeit eine Allgemeine Betriebserlaubnis wie bei serienmäßig homologierten Fahrzeugen nicht in Frage. Die Fahrzeuggenehmigung wird als Betriebserlaubnis für Einzelfahrzeuge nach § 21 StVZO i. V. m. einer Ausnahmegenehmigung nach § 70 StVZO erteilt. Aufgrund des Fehlens einer standardisierten Verwaltungspraxis besteht ein Interesse an der Darstellung der erforderlichen Schritte für die bereits umgesetzten Anwendungsfälle. In dem vorliegenden Working Paper werden die Schritte im Zulassungsverfahren für das Fahrzeug im Projekt TaBuLa beschrieben: Technisches Gutachten, Einzelbetriebserlaubnis/Ausnahmegenehmigung und Zulassungserteilung. Außerdem wird auf das Fahrerlaubnisrecht, die Genehmigungen nach PBefG und BOKraft, Prozesse rund um infrastrukturelle Maßnahmen sowie den Einbezug von BürgerInnen und anderen AkteurInnen eingegangen. Es handelt sich um einen Erfahrungsbericht aus der Verfahrenslage in den Jahren 2019/2020, der einen Einzelfall beschreibt. Da es im Projektzeitraum zu keinerlei Sach- oder Personenschäden mit Dritten gekommen ist, kann geschlussfolgert werden, dass die Genehmigungsverfahren und -auflagen zu einem sicheren automatisierten Fahrgastbetrieb beigetragen haben. Diese Dokumentation verfolgt das Ziel, als Lessons Learned für ähnliche Vorhaben zu dienen und zur Diskussion der Prozesse und Anforderungen anzuregen. Eine zentrale Erkenntnis besteht darin, dass die konstruktive Mitwirkung der öffentlichen Verwaltung sowie das Engagement aller Projektbeteiligten stark für den Erfolg des Projektes ausschlaggebend sind. Es hat sich zudem ein dringender Regelungsbedarf beim Straßenverkehrsrecht, Zulassungsrecht, Personenbeförderungsrecht und bei Versicherungen gezeigt. Unabdingbar ist die Schaffung standardisierter Verfahren bei der Zulassung von automatisierten Fahrzeugen und die Weiterentwicklung der Technologie. Aufgrund der Rechtslage und der technologischen Reife der Fahrzeugsysteme sind die Möglichkeiten, einen regulären Linienbetrieb mit automatisierten Shuttle­­-Fahrzeugen durchzuführen, aktuell noch sehr beschränkt.de_DE
tuhh.abstract.englishIn the TaBuLa project, the acceptance, and possible uses of automated buses in local public transport systems were examined under real conditions with passengers and in mixed traffic with other road users. For this purpose, automated shuttle busses were operated in the technically highly demanding test environment in the town of Lauenburg/Elbe in the German Federate State of Schleswig-Holstein. For the implementation of this kind of vehicles, both legal regulations that apply to vehicles in general and regulations specifically defined for automated vehicles are relevant. A special need for action arises from the required licensing processes because a Vehicle Type Approval, as standard homologated vehicles get, is currently out of the question for automated shuttle buses. An individual vehicle approval according to § 21 StVZO in connection with a special permit according to § 70 StVZO is needed. Due to the lack of standardized administrative practice, there is an interest in presenting the necessary steps for individual use cases that have already been implemented. In this working paper, the steps in the approval process for the vehicle implemented during in the TaBuLa project are described: technical report, individual approval, and licensing. In addition, the driving license law, the permits according to PBefG and BOKraft, processes around infrastructural measures as well as the involvement of citizens and other stakeholders are described. This report is based on the experiences of the TaBuLa project made in the years of 2019 and 2020. Since there was no damage to third parties or property happening during the project period, it can be concluded that the approval procedures and requirements have contributed to a safe automated passenger operation. The aim of this documentation is to serve as lessons learned for similar projects and to encourage the discussion of the current processes and requirements. A central finding is that the constructive participation of the public administration as well as the commitment of all project participants are crucial for the success of the project. An urgent need for changes or regulation regarding road traffic law, licensing law, passenger transport law and insurance was identified. The creation of standardized procedures for the approval of automated vehicles and the further development of the technology are essential. Due to the current state of the legal situation and the technological maturity of automated vehicle systems, the options for regular bus services are still very limited.de_DE
tuhh.publication.instituteVerkehrsplanung und Logistik W-8de_DE
tuhh.identifier.doi10.15480/882.3498-
tuhh.type.opusResearch Report-
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tuhh.hasurnfalse-
dc.type.driverworkingPaper-
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dc.relation.projectAufbau eines Testzentrums für automatisiert verkehrende Busse im Kreis Herzogtum Lauenburg (TaBuLa)de_DE
dc.rights.nationallicensefalsede_DE
tuhh.relation.ispartofseriesECTL working paperde_DE
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local.funding.infoFÖRDERKENNZIFFER 16AVF2152de_DE
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item.creatorOrcidBöckler, Liss-
item.creatorOrcidGrote, Matthias-
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crisitem.author.deptVerkehrsplanung und Logistik W-8-
crisitem.author.orcid0000-0002-0698-4288-
crisitem.author.parentorgStudiendekanat Management-Wissenschaften und Technologie-
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