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    Verkehrliche Wirkungen unterschiedlicher Siedlungsmuster : modellhafte Abschätzungen am Beispiel der Region Hannover
    (European Centre for Transportation and Logistics ; Technische Universität Hamburg, 2006) ; ;
    Siedlungs- und Verkehrsentwicklung bedingen sich gegenseitig. Standortentscheidungen von Haushalten, Unternehmen und Einzelhandelseinrichtungen beeinflussen in erheblichem Maße den Umfang zukünftiger Verkehrsströme. Dies gilt zum einen für die Wahl der Verkehrsmittel, den so genannten Modal Split. Es gilt vor allem aber auch für die pro Person zurückgelegten Entfernungen, bestimmen diese doch ganz wesentlich die Kosten der Infrastrukturvorhaltung der öffentlichen Hand und die Treibstoffkosten der privaten Haushalte. Auch die Rentabilität der ÖPNV-Systeme hängt von der Siedlungsentwicklung ab. Aus diesen Gründen verfolgt die Raumordnung, insbesondere in Form der Regional- und Landesplanung seit einigen Jahrzehnten das Leitbild der „Dezentralen Konzentration“. Dabei soll sich die Siedlungsentwicklung insbesondere auf die zentralen Orte, in ihrer Funktion abgestuft als Ober-, Mittel- und Grundzentrum, konzentrieren. Die reale Siedlungsentwicklung der vergangenen Jahrzehnte entspricht diesem Leitbild jedoch nur bedingt. Vielmehr zeigen sich vielerorts deutliche Zersiedlungstendenzen, insbesondere in wirtschaftlichen Wachstumsphasen. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund dieser Diskrepanz zwischen planerischem Leitbild und realer Entwicklung wird immer wieder die Frage gestellt, inwiefern sich der politische und planerische Aufwand eigentlich lohnt, die Siedlungsentwicklung im Sinne eines planerischen Leitbildes zu beeinflussen
    Publicationtype: Working Paper
      102
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    Verkehrswirksamkeit von Regionalplänen : modellhafte Abschätzungen am Beispiel des Regionalen Raumordnungsprogramms der Region Hannover
    (European Centre for Transportation and Logistics ; Technische Universität Hamburg, 2006) ; ;
    Umfang und Struktur der regionalen Verkehrsbelastung werden durch die Siedlungsentwicklung entscheidend mitgeprägt. Ein wichtiges Ziel der Regionalplanung ist die Einflussnahme auf die Ansiedlung von Nutzungen innerhalb der jeweiligen Stadtregion. Zentrales Werkzeug ist dabei der Regionalplan. Er bündelt die wesentlichen Instrumente der Regionalplanung durch die Definition von Zielen und Grundsätzen. Dabei legt er u.a. Gebietstypen zur Bündelung (z. B. durch Zentrale Orte oder Vorranggebiete) oder zur Abbremsung (z. B. durch Beschränkungen auf Eigenentwicklung) von Entwicklungstendenzen fest. Im Vergleich zur kommunalen Bauleitplanung (Flächennutzungs- und Bebauungsplanung) weisen die Instrumente der Regionalplanung jedoch eine z.T. erheblich geringere Bindungswirkung auf. Trotzdem müssten Regionalpläne durch ihre Festlegungen und Vorgaben zur Steuerung der Siedlungsentwicklung eine verkehrliche Wirkung entfalten.
    Publicationtype: Working Paper
      88
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    Standortabhängigkeit der Verkehrswirkung von Projekten des Wohnungsbaus und des Einzelhandels : Möglichkeiten des Einsatzes von Verkehrsmodellen bei der Standortbewertung für Einzelvorhaben
    (European Centre for Transportation and Logistics ; Technische Universität Hamburg, 2006) ; ;
    Abschätzung der Verkehrswirkung von Bauvorhaben als Aufgabe der Stadt- und Regionalplanung Ein wichtiges Ziel der Stadt- und Regionalplanung ist es, durch die räumliche Verteilung von Nutzungen in der Stadtregion Arbeitsplätze, Schulen, Einkaufs- und Freizeitgelegenheiten für die Bewohner und Bewohnerinnen erreichbar zu machen. Dabei soll der Verkehrsaufwand minimiert und die Nutzung umweltfreundlicher Verkehrsmittel durch kurze Wege und eine gute ÖPNV-Anbindung gefördert werden. Zudem sollen sensible Nutzungen wie Wohngebiete möglichst wenig vom Verkehrsaufkommen belastet werden. Daher stellt sich für die Stadt- und Regionalplanung die Aufgabe, verkehrsintensive Einzelvorhaben im Hinblick auf ihre Raumverträglichkeit - und damit auch auf ihre Verkehrsfolgen - zu prüfen. Bislang können jedoch die verkehrlichen Folgen von Einzelvorhaben kaum quantifiziert werden. Eine solche Quantifizierung könnte die Argumentationskraft der Stadt- und Regionalplanung in der jeweiligen Planungsdiskussion deutlich schärfen. Im Forschungsprojekt „Verkehrliche Wirkungen einer dezentral-konzentrierten Siedlungsentwicklung - Entwicklung einer Methodik der Folgenabschätzung regionaler Siedlungskonzepte für die Regionalplanung“, das durch die TU Hamburg-Harburg und die Region Hannover durchgeführt wurde, wurde u.a. untersucht, ob sich Verkehrsmodelle für eine differenziertere verkehrliche Standortbewertung von städtebaulichen Vorhaben aus verkehrlicher Sicht einsetzen lassen.
    Publicationtype: Working Paper
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